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Der astrologische April 2026

Zunächst ein kurzer Rückblick auf den Blog zum astrologischen März: Hier besprach ich das Horoskop des astrologischen Neujahrs ( auf Berlin berechnet) vom 20.03. und wies auf die Plutostellung an der Spitze des sechsten Hauses und damit auf Transformationen im Gesundheitssektor hin. Nur wenige Tage später erfahren wir, dass die kostenfreie Familienversicherung aufgehoben und künftig Ehepartner beitragspflichtig werden sollen.


Im April erwarten uns folgende astrologische Besonderheiten:


  • über den ganzen Monat hohe Feuerenergie durch eine Ballung von bis zu sechs Planeten im Zeichen Widder

  • Uranus wechselt endgültig für die nächsten sieben Jahre ins Zeichen Zwillinge

  • Merkur seit Ende März wieder direktläufig

  • Mars ab 10.04. in seinem Herrscherzeichen Widder

  • Venus in ihrem Herrscherzeichen Stier


Der April startet zunächst wie der März endete; es ergeben sich noch keine signifikanten astrologischen Veränderungen. Lediglich Venus wechselt das Zeichen von Widder, wo es ihr nicht gut erging, in ihr Herrscherzeichen Stier und läutet damit pünktlich mit der Umstellung auf Sommerzeit (am letzten Märzwochenende) den Frühling mit seinen bekannten Frühlingsgefühlen ein: Eine gute Zeit die erblühende Natur zu genießen, vermehrt wieder auszugehen, vielleicht einpaar neue, schöne Dinge kaufen, aber auch eine wiedererwachte Würdigung weiblicher Werte, der Kunst und Kultur.

Jil Wellington, pixabay
Jil Wellington, pixabay

Der Eindruck könnte entstehen das sei jedes Jahr im Frühjahr so; das ist es jedoch in Bezug auf die Venus keinesfalls. Die Venus hat eine ähnlich lange Umlaufzeit um die Sonne wie die Erde, kann sich jedoch bis zu 47 Grad von der Gradzahl der Sonne entfernen, also rund eineinhalb Sternzeichen. Das bedeutet, dass sich die Venus in manchen Jahren zur Frühlingszeit noch in einem Wintersternzeichen befinden kann, oder auch erst in den Stier eintritt, wenn die Sonne schon in Krebs (also Sommer) steht. In diesem Jahr tritt die Venus regelrecht zur rechten Zeit in den Stier ein, um wenigstens ein kleines, bescheidenes Gegengewicht zu der massiven Planetenballung im männlichen Zeichen Widder zu bilden. Besonders um die Osterfeiertage und die folgende Woche herum bilden Sonne und Venus Aspekte zu Jupiter und auch Merkur, die den Genuss, die Lebensfreude und entspannte, gesellige Zusammenkünfte begünstigen.

Wenn Mars am 09.04. und Merkur am 15.04. in den Widder eintreten, befinden sich damit sechs Planeten im Feuerzeichen Widder und im Laufe des Tages am 15.04. gesellt sich auch noch der Mond hinzu.

Wer große Pläne gehegt und Veränderungen vorhatte, dem stehen nun gewaltige Energien zur Umsetzung zur Verfügung. In den meisten Fällen wird es sich dabei um das Betreten von Neuland handeln, oder um entscheidende Schritte im beruflichen oder privaten Umfeld, je nach dem, wo im Geburtshoroskop dieses Stellium (Planetenballung) zu stehen kommt. Bei soviel Aktionismus und Antriebskraft besteht paradoxerweise auch die Gefahr der Überforderung und Überlastung und statt nun viel bewegen zu können, fühlt man sich besonders schlapp.

Generell verstärkt der Mars im Widder die aggressive Stimmung, die wir sowieso schon allerorten bemerken. Die Egokräfte des Einzelnen vergrößern sich noch weiter, Ellebogen werden ausgefahren und jeder hat für sich alleine (mehr oder weniger) einen starken Durchsetzungswillen.

Es könnte sich jedoch auch die Wut über bisherige Entwicklungen vergrößern, zur Entladung drängen und zu z.B. vermehrten Demonstrationen führen.

Auf die Weltbühne übertragen, liest sich eine solche Konzentration von Durchsetzungskräften und der Intention, Neuland zu betreten nicht so positiv. Ein Ende kriegerischer Auseinandersetzungen ist während einer solchen Zeitqualität kaum in Sicht.

Besonders die Tage um den 13.04. herum, wenn Mars in Konjunktion mit Neptun tritt, sind als kritisch zu betrachten. In dieser Zeit ist mit sehr unlauterem Vorgehen und Aktionen aus dem Hinterhalt zu rechnen. Einige Tage später am 20.04. trifft Mars gemeinsam mit Merkur auf Saturn im Widder, wo dem kämpferischen, vorpreschenden Mars Grenzen gesetzt werden könnten. Gleichzeitig tritt die Sonne in das Zeichen Stier ein und die hitzigen Gemüter und hektischen Aktivitäten der vorausgegangenen drei Wochen können sich etwas beruhigen.

Im privaten Bereich besteht die Möglichkeit, die Zeitqualität von Mars/Neptun ganz anders, nämlich durch Praktizieren von Selbstlosigkeit, oder besonderem künstlerischen oder spirituellen flow und damit auf einer höheren Bewusstseinsstufe zu leben.

Die Venus ist dieser Tage sehr schnell unterwegs und tritt schon am 24.04. in das Zeichen Zwillinge ein. Hier zeigt sie wohltuende, freundliche Kommunikation an, sowie inspirierende Ausflüge und Kurztrips. Vom 26.04. bis zum 28.04. symbolisiert das Sextil zu Neptun und das Trigon zu Pluto Kunst-und Musikgenuss, allgemein positive Veränderungen und/oder romantische Gefühle.

Am 26.04. tritt nun Uranus, nach einigen Vor-und Rückwärtsbewegungen über die Zeichengrenze, endgültig für die nächsten sieben Jahre in das Zeichen Zwillinge.

Uranus ist Herrscherplanet des Wassermann, wo ja kürzlich Pluto eingetreten ist. Pluto zeigt uns an, dass es um tiefgreifende Veränderungen geht, und wo diese stattfinden, können wir am Uranus in den Zwillingen ablesen: In den Themen der Zwillinge bzw. des dritten Hauses. Diese sind Kommunikation, Daten, Bildung, Sprache, Sprechen, Nachrichten als solche und die Nachrichtenübertragung, Wege, Verkehr, kurze Reisen...

Uranus als Signifikator für technische Neuerungen macht deutlich, dass es in den o.g. Bereichen nicht um z.B. Telepathie oder Zeitreisen geht, sondern um die Transformation mittels neuer technischer Möglichkeiten. Die Richtung konnten wir ja schon durch das Aufkommen von KI erahnen, wobei diese Entwicklungen nun an Fahrt aufnehmen werden. In den nächsten zwei/drei Jahren werden Pluto und Uranus ständig durch einen Trigonaspekt miteinander verbunden sein. Der Trigonaspekt unterstützt und beschleunigt jeweilige Entwicklungen. Dabei werden die beiden Planeten den Aspekt immer wieder exakt bilden durch jeweilige Rückläufigkeiten. Das könnte man in der Weise deuten, dass immer wieder schnell neue Ist-Zustände erreicht werden, diese während der Rückläufigkeitsphasen jedoch überprüft werden, bevor es zum nächsten Sprung in die Zukunft geht.


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