Henri Matisse 31.12.1869 , 20.00 Uhr

Aktualisiert: März 15


Der Maler des Lichts wird er genannt; einer der Größten der klassischen modernen Malerei.

Es ist fast schon unfassbar, wie sich sein Malstil in seinem Horoskop darstellt: Löwe, das Sonnenzeichen(!) am Aszendenten mit dem Herrscher Sonne(!) im 5.Haus, dem Sonnen/Löwehaus und gleichzeitig dem Haus der Kreativität (!).

Im fünften Haus steht bei ihm jedoch nicht nur die Sonne, sondern das Haus ist mit fünf Planeten sehr stark besetzt. An der Häuserspitze der Saturn, der Planent, der neben der Venus bei einem Künstlerhoroskop sehr wichtig ist. Saturn steht bei einem Künstler für die Form, die er nutzt und Venus für die Art der Ästhtik, die er ausdrückt. Anders gesagt, braucht jeder Ausdruck eine Form. Beide bedingen einander. Welche "Färbung" beide bekommen, zeigt sich in den Zeichen, in denen die beiden Planeten stehen, in den Häusern und in der Verbindung (Aspekt) der beiden zueinander. Matisses Saturn steht im Schützen. Schütze ist ein Prinzip, das Grenzen erweitern möchte, über Grenzen hinaus gehen möchte, Neuland betreten will.

All das entspricht dem Stil eines Malers, der als einer der Wegbereiter der Moderne gilt: Eine, zu der damaligen Zeit, neue Kunstrichtung, die besonders über die Konturen

( Grenzen) der dargestellten Objekte, so wie Lichtstrahlen auch, hinausgehen wollte.

Wenn es Konturen in seinen Bild gibt, dann sind sie sehr fließend, scheinbar in Bewegung.

Einer von Matisses berühmtesten Kollegen ist ja bekanntlich Claude Monet, einer der Hauptvertreter des Impressionismus ( bei dem die Darstellung des Lichts ebenfalls eine herausragende Rolle spielt). Monet ist genau 29 Jahre vor Matisse geboren, d.h. er hat Saturn einen Umlauf früher ebenfalls im Schützen.

Aber zurück zu Matisse. Seine Venus steht im Luftzeichen Wassermann, ist hier experimentierfreudig, innovativ, unkonventionell und mit einem leicht schwingenden Sextil mit Saturn verbunden. Leichtigkeit spricht aus Matisses Arbeiten. Er hatte sich schon sehr früh von den damals noch üblichen dunkleren Erdfarben verabschiedet und zu hellen kräftigen Farben mit viel Weiß gewechselt.


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