Jahresprognose 2026
- Susanne Bartsch

- 27. Dez. 2025
- 4 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 28. Dez. 2025

Der Blick auf das Meer ist eine passende Symbolik für den Ausblick in die Zukunft. Was liegt da draußen vor mir; was erwartet mich auf dem Weg und was am anderen Ufer? Wird die See ruhig sein oder hohe Wellen schlagen? Wird die Sonne scheinen oder der Himmel wolkenverhangen?
Das sich dem Ende neigende Jahr 2025 war für viele Menschen sehr schwierig und anstrengend; das lag an der über Monate anhaltenden Opposition von Mars und Pluto, die ich hierhttps://www.astrolaborium.de/post/mars-und-pluto näher besprochen habe. Je nach dem in welchem Horoskophaus diese Opposition zu stehen kam, hat sie sich individuell im Bereich Partnerschaft, Finanzen, Krankheit, Familie oder beruflicher Situation gezeigt. Die daraus resultierenden Ereignisse hatten Folgen, mit denen die Menschen bis heute beschäftigt sind, obwohl die aktuelle Konstellation sich längst aufgelöst hat. Diese Ereignisse wurden meistens als eine Art Rückschlag empfunden; zumindest waren sie anstrengend und haben uns das Gefühl gegeben, dass Dinge im Alltag nicht so leicht zu handeln sind und uns in dem, was wir ursprünglich vorhatten ausbremsen. Am Ende des Jahres 2025 fühlen wir uns ausgelaugt und auch ein wenig orientierungslos.
Orientierungslos, weil das "Schiff" ( um in dem obigen Bild zu bleiben) mehrmals den Kurs gewechselt hat.
Astrologisch hat sich das in den Zeichenwechseln aller langsamlaufenden Planeten von Saturn bis Pluto gezeigt. Dass alle langsamen Planeten gleichzeitig das Zeichen wechseln, ist eine äußerst seltene Koinzidenz und kann sich beim Menschen in einem Gefühl von Überforderung niederschlagen. Bei langsamlaufenden Planeten vollzieht sich ein solcher Wechsel nicht "über Nacht", sondern in scheinbar mehreren Anläufen. Will sagen, der Planet geht einmal in das neue Zeichen, dann aber auch einmal wieder zurück in das alte Zeichen bis er dann nocheinmal dreht und wieder und nun endgültig den Wechsel in das neue Zeichen vollzieht. Das schlug sich in vielen bereichen in ständigen Kurswechseln nieder.
In der Politik konnten wir beobachten, dass wirtschaftliche Zukunftspläne anstanden, dass eine, wie wir dachten bestimmte Richtung eingeschlagen worden wäre, die dann jedoch in den letzten Monaten Stück für Stück nicht nur verändert, sondern in eine entgegengesetzte Richtung gelenkt wurde. Dasselbe bei den aktuellen kriegerischen Auseinandersetzungen; mal gab es Friedenspläne, dann wieder nicht.
Auch in den persönlichen Lebensbereichen kann sicherlich jeder bestätigen, dass es gute zukunftsorientierte Phasen gab, die plötzlich wieder umgeworfen bzw. nicht eingehalten wurden, oder nicht durchführbar waren. Kein Wunder, dass man am Ende eines solchen Jahres erschöpft ist.
Nun aber genug mit dem alten Jahr. Was bringt das neue Jahr?
Die besagten Langsamläufer treten also in den nächsten Wochen nacheinander ( Pluto ist schon im Wassermann) endgültig in ihre neuen Zeichen: Uranus ab Ende April in die Zwillinge), Neptun Ende Januar in den Widder und Saturn am 15. Februar ebenfalls in den Widder.
( Zu Saturn und Neptun im Widder siehe:https://www.astrolaborium.de/post/saturn-und-neptun-im-widder )
Im Juli wechselt dann noch Jupiter nach einem Jahr im Krebs in den Löwen.
Zum einen wird jetzt "der neue Kurs" beibehalten, zum anderen aber auch gehörig an Fahrt aufgenommen, denn die Planeten wechseln aus Erde- und Wasserzeichen in Feuer-und Luftzeichen.
Das langsame, gebremste Tempo der letzten Jahre schlägt um in Beschleunigung. Nun sollen Dinge endlich um-und durchgesetzt werden, langanvisierte Ziele erreicht werden, mitunter auch mit brachialer Gewalt und Aggression. Rebellionen, die wir hier und da schon aufkeimen sehen konnten, werden sich verstärken; ebenso Demonstrationen. Neptun in Widder kämpft für seine Zukunftsvisionen, geht auf die Straße, auf das Schlachtfeld.
Saturn in Widder fragt nach der Verantwortung des Einzelnen und da der Widder das kriegerische Marszeichen ist, steht das Thema Wehrpflicht ganz oben auf der Agenda.
Das Tempo an täglichen Hiobsbotschaften, Neuerungen und Veränderungen wird sich nochmal erhöhen; das Außen schenkt uns keine Verschnaufpause. Für die müssen wir dringend selbst sorgen, da sonst die Verwirrungs- und Überlastungszustände dramatisch werden.
Bewusste Aufenthalte in der Natur, Handyenthaltsamkeit, Wellness, Sport, sich nur mit angenehmen Menschen umgeben, sich nicht unter Druck setzen lassen - diese Maßnahmen sind wichtiger denn je.
Wenn Uranus endgültig im April in die Zwillinge eingetreten ist, wird das Thema KI eine explositionsartige Bedeutungsvergrößerung erfahren, was bei uns allen die Frage nach dem Umgang damit fordert ( dazu folgt in Kürze ein gesonderter Blog).
Besonders wichtig wird das Thema KI auch deshalb, weil das Jahr 2026 ein Merkurjahr ist, d.h. das Thema Kommunikation noch einmal betont.
Auch die allgemeine Beschleunigung durch die Feuer- und Luftzeichen erfährt durch den wendigen, schnellen Merkur zusätzliche Dynamik.
Während die erste Jahreshälfte durch die zuvor genannten Aspekte gekennzeichnet ist, stellt sich die zweite Jahreshälfte mit Eintritt Jupiters am 1.Juli in den Löwen etwas anders dar: sehr viel entspannter und freudvoller. Der Jupiter im Löwen feiert sich selbst und das Leben, schwelgt in den Freuden des Lebens. Das könnte durchaus mit Entwicklungen im Thema Ukraine und Russland zu tun haben. Sogar ein Wechsel an der Spitze des Kreml ist möglich. Der Blick in Putins Horoskop verrät, dass es ihm in dieser Zeit nicht sehr gut gehen wird.
Interessant in diesem Zusammenhang ist, dass Jupiter kurz nach dem Eintritt in den Löwen eine Opposition mit dem laufenden Pluto, ein Sextil mit dem laufenden Uranus und ein Trigon mit dem laufenden Neptun eingeht. Dies bildet eine Mischung aus Befreiung (Uranus), großen Visionen(Neptun) und Großmachtsdenken bis hin zu Raffgier ab.
Sicherlich sind Großmachtsdenken und Raffgier keine positiven Eigenschaften, aber immerhin wird es dann berechtigten Anlass zu glorreichen Zukunftsvorstellungen geben.
Beruhigend auch zu wissen, dass positive Aspekte wie z.B. Jupiter Trigon Saturn oder Uranus Trigon Pluto bis zum Jahresende anhalten und die Wirtschaft stabilisieren.
Die bisherigen Ausführungen betreffen die sogenannte Mundanastrologie, bzw. den allgemeinen Zeitgeist.
Wie sich die Planetenkonstellationen für jeden einzelnen Menschen darstellen und in welchen Lebensbereichen sie zum Tragen kommen, kann man nur Mithilfe eines individuell erstellten Geburtshoroskopes herausfinden.




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